selber machen: diesmal gesunde snacks

Diesmal möchten wir einen kleinen Ausflug in die Welt des Essens machen – besser gesagt, in die Welt des gesunden Essens. Denn auch hier kann man ganz nachhaltig selbst kreativ werden. Jeder kennt das: Zwischendurch überkommt einen einfach der Hunger auf Süßes. Statt in die Gummibärchentüte zu greifen, kann man aber auch Trockenobst knabbern. Das enthält wichtige Vitamine und lässt sich auch zu Hause leicht herstellen.

Trockenobst für unterwegs und zwischendurch

Natürlich sind frisches Obst und Gemüse die besten Snacks, am besten mit leckeren Dips aus Quark und Joghurt. Die darin enthaltenen Vitamine und der Fruchtzucker sind wichtig für unser Gehirn. Besonders wenn wir viel mit dem Kopf arbeiten, z. B. im Büro oder bei der kreativen Arbeit, ist diese Versorgung mit Zucker und Nährstoffen wichtig.

Für unterwegs sind frische Snacks aber eher ungünstig, schließlich schleppt man keinen Kühlschrank mit sich herum. Getrocknetes Obst hingegen ist haltbarer und leichter – mal eben mit der Hand in die Datteltüte greifen und naschen. Apfelringe kann man ganz leicht zu Hause trocknen: Dazu einfach das Kerngehäuse entfernen, die Äpfel in dünne Scheiben schneiden und Ringe auf einem Bindfaden an der Luft trocknen lassen. Aber was ist mit Obst wie Pflaumen, Aprikosen oder Mangos? Die trocknen nicht einfach an der Luft, die vergammeln nur. Klar, kann man die im Supermarkt kaufen, aber oft werden die Früchte geschwefelt und natürlich hat man wieder Plastikmüll.

Die Lösung: selbst Trockenobst mit dem Dörrautomaten herstellen

Für saftiges Obst ist ein Dörrgerät sehr praktisch. Das Obst (oder auch Gemüse) wird bei niedriger Temperatur getrocknet, wodurch wichtige Vitamine erhalten bleiben. Es hat also weiterhin eine Qualität wie Rohkost, nur eben nicht so saftig. Durch die Trocknung wird das Obst oft auch etwas süßer im Geschmack, da der Zucker nicht mehr durch das Wasser verdünnt wird.

Dörrautomaten gibt es in zwei verschiedenen Grundformen:

- entweder sehen sie aus wie runde Fritteusen: Dabei werden die geschnittenen Rohkoststücke auf Siebe gelegt, der Deckel zugemacht und der Automat angemacht

- oder sie sehen aus wie kleine Öfen mit mehreren Blechen übereinander, auf die das Obst zum Trocknen bzw. Dörren gelegt wird. Auf diese Weise kann man sehr viel auf einmal trocknen und haltbar machen.

Das so getrocknete Obst und Gemüse kann man nun einfach knabbern, als Müslibeilage verwenden oder man verarbeitet es weiter zu leckeren Gerichten. Zum Beispiel zu getrockneten Tomaten in selbstgebackenem Ciabatta. Das passt sehr gut zu einem mediterranem Grillabend.

Ob süß oder herzhaft – der Dörrautomat ist ein toller Helfer für die kreative Küche. Habt auch Ihr Ideen, was man denn darin sonst noch so tolles kreieren könnte? Teilt diese gerne hier mit und inspiriert unsere Leserschaft.

Viel Freude beim Ausprobieren!

Bild 1: © George Doyle/Stockbyte/Thinkstock

Bild 2: © Thinkstock/Stockbyte


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