naehbaerin

#wirübenfreihandquilten - Woche 5

Diese Woche geht es um Tränen, oder fließendes Glas.

Schöne Muster hat Claudia da ausgewählt. Als ich die ersten Bilder von Claudia sah, musste ich sehr lachen, die sehen ja aus wie Darmpolypen! Aber trotzdem schön!

Insbesondere das erste hat Potenzial, in meine Favoriten aufgenommen zu werden. Es ging mir gut von der Hand.

Überhaupt kann ich sagen, dass ich so langsam das Gefühl bekomme, dass es „fließt“. Das passende Wort ist für mich „Flow“, nicht deutsch, aber es drückt das Gefühl aus, was ich mittlerweile dabei habe. In den Jahren, wo ich noch viel fotografiert habe, ergab sich manchmal dieser Flow in Bilderserien, zueinander passend, eine Geschichte ergebend.

Jetzt werden die Linien aufgrund der besseren Hand-Fuss-Augen-Koordination gleichmäßiger, sicherer. Die Schwünge sind Schwünge und keine zittrigen Angelegenheiten mehr. Nur das gerade Quernähen liegt mir noch nicht. Die Stichlänge wird immer kürzer, weil ich mutiger bin beim Gas geben. Das gefällt mir nicht so, aber ich kann mir vorstellen, dass es bei größeren Flächen und vergrößerten Mustern auch wieder anders wird.

Alles in Allem kann ich sagen, die Übung zeigt Fortschritte! Und ich bin sehr zufrieden damit.

Es geht sogar so weit, dass ich mich an dem QAL von Angela Walters auf Facebook beteiligen werde. Übungshalber versteht sich. Kein großer Quilt wird bei mir entstehen, sondern viele Platzdecken und ein Tischläufer. Vielleicht werden wir ja auch mal ein Muster davon hier üben, denn Claudia ist ja auch dabei.

Aber nun zur wöchentlichen Aufgabe:

Es stehen auch diese Woche zwei Muster auf dem Plan: 15 und 30

Nr. 15 – Flowing Glass.

Ich habe mir brav wieder meinen Block genommen und gezeichnet, aber nach einem Muster aufgehört. Der Bewegungsablauf ist der gleiche, wie schon bei anderen Mustern geübt, nur mehr dicke Tränen dabei. Und das ging auf dem Stoff sogar besser. Wahrscheinlich habe ich deshalb vergessen, meine Papierübungen zu fotografieren. Davon diese Woche also keine Fotos.

Das Muster floss irgendwie von ganz alleine aus der Maschine, nur an einer Stelle gab es einen Knick, wahrscheinlich habe ich da grad darüber nachgedacht, was ich da mache und unterbrochen. Ansonsten lief es wie Autofahren, wo man sich manchmal fragt, wer den jetzt eigentlich in den letzten Minuten gefahren ist, weil es das Unterbewusstsein ganz alleine gemacht hat. Kennt ihr das?

Nr. 30 – Trailing Tears.

Das Muster ist wirklich sehr ähnlich dem oberen, gefällt mir aber nicht ganz so gut. Vielleicht hatte ich deshalb hier keinen Flow. Man sieht es dem Ergebnis auch an, oder?

Egal, selbst mit weniger Begeisterung und Konzentration werden die Ergebnisse schon annehmbar.

Ich freu mich!

Ich wünsche euch viel Spaß in dieser Woche.

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