die Lehnetrotter

lehnetrotter.com · Aug 20, 2014

Nach New York und dann ab nach Hause

Jetzt sitzen (saßen) wir auch schon im Flieger vom John-F.-Kennedy-Flughafen, New York, zum Frankfurter Flughafen.

Man man man, du legendärer Lehnetrotter;) wie schnell doch die Zeit vergeht! Fast ein Jahr ist jetzt schon wieder vergangen, und für uns fühlt es sich eher wie ein etwas längerer Urlaub an. Naja, bei 50 Wochen um die Welt ist unser Zeitempfinden doch etwas verzerrt.

Wie auch immer: Mit einer würdigen Kneipen,-Sightseeingtour tagsüber (und auch Nachts) durch Lower Manhatten gemeinsam mit einem sehr "progressiven" katholischen Priester einer afrikanischen Missionsgesellschaft haben wir das zurückliegende Jahr 12 Stunden lang begossen! Sehr schön! Und dabei sogar noch die Top-Highlights dieser Mega-City aus einer ganz anderen Perspektive gesehen und genossen!

Ach, es gäbe schon wieder so viel zu erzählen in der Zwischenzeit, aber mein Laptop-Akku gibt wohl leider in 2 Stunden seinen Geist auf, daher versuch ich mich mal wieder kurz zu fassen (und lasse mal wieder ein paar Episoden unsere Reise aus ;-))

Nach ein bisschen Rumtingeln durch Virginia und North Carolina (sind über ein paar unglaubliche schöne Umwege 2 Tage lang an der Küste Richtung Süden im Osten von Washington aus gefahren und haben dabei uns das Übungsfeld der Wrights-Brüder angeschaut, wo die beiden den ersten motorisierten Flug über en paar Meter vor über 100 Jahren hinbekommen haben, mal en aktiv genutzen AirForce-Heli von Innen gesehen aus nächster Nähe, oder ein Kriegsschiff aus dem 2. Weltkrieg, und sonst noch ein paar alte historische Städtchen wie Williamsburg, Jamestown, Richmond, Alexandria, usw… angesehen; gut Touri halt ;-)))

haben wir uns vorübergehend bei guten Freunden von Tabeas Eltern (und Tabea) eingenistet. Es war echt sehr erholsam für uns: Wir hingen mit einer „Kindergartenfreundin“ (der Tochter der Beiden) und ihrem kleinen Sohn ab; leider hat das Wetter nicht so mitgespielt, sonst wären wir jetzt etwas farbiger nach Hause gekommen, da wir eigentlich geplant hatten, unsere Füße etwas in den Atlantik zu halten, während wir noch mal etwas Haut-Taint uns einfangen und dabei vielleicht noch ein Budweiser "genießen". Naja, ist nix draus geworden; trotzdem wars einfach nett, unsere Gastfamilie ganz neu kennen zu lernen, mit der Freundin von Tabea und dem niedlichen Sohn Baseball und Basketball zu spielen (oder wenigstens so zu tun; aber mit 2,5 Jahren ist der Kleine echt schon kleiner Nowitzki) und sonst einfach das Leben zu genießen. Wir haben sogar Frühstück serviert bekommen, zusätzlich wurden wir jeden Abend bekocht. (und haben sogar Bier, gebraut nach deutschem Reinheitsgebot mal wieder bekommen!) Ach, was will man mehr! Mehr als en bissel Shoppen, mal auf en Konzert in die Altstadt von Wilmington, ne Tagestour mit den beiden Gasteltern war nicht drin; Egal, es war trotzdem sehr schön, und vor allen Dingen erholsam (und geldsparend! ;-)) Vielen Dank euch beiden, Brad und Jan, noch mal an dieser Stelle für eure überaus großzügig Gastfreundschaft, eure Zeit und und und…

Danach sind wir über 2 Tage aufgeteilt nach Atlantic City zurückgefahren; 12 Stunden Autofahren am Stück wollten wir uns doch nicht mehr antun! Dafür haben wir die Gunst der Stunde genutzt und sind von einem Factory-Outlet-Center zum Nächsten gefahren an der Ostküste: Tabea hat dabei richtig dicke abgesahnt und bei einer Bonzenmarke für 35 Euro 6 Teile abgestaubt, einfach unverschähmt! Leider hatte ich nicht so viel Glück, dafür sieht meine Frau jetzt noch schöner aus als vorher! Schon krass, wenn man ne Hose, die mal ursprünglich 150 Euro gekostet hat, für 74 Cent bekommt oder en Jacket erwirbt, was sonst so viel kostet, wie mein letzter gebrauchter VW-Polo… (gut, der Polo war billig, aber ist trotzdem fast 2 Jahre gefahren ohne liegen zu bleiben =)))

***Bilder von meinem gebrauchten Polo folgen in Kürze* ;-)))

Gut, wir haben unseren Mietwagen mal wieder abgegeben, sind mit em Bus dann weiter nach New York gefahren und haben uns dort wieder einmal in einem katholischen Priesterhaus eingecheckt für LOW! (die ein oder andere neue Connection über das Jahr hat sich doch schon ausgezahlt! ;-))

Von dort sind wir jeden Tag in die City von Manhatten geeiert. Eine Stunde Busfahrt und man ist in einer komplett anderen Welt. Wie auch immer…groß Reden zu schwingen macht mal wieder keine Sinn; New York kennen die Meisten dann doch aus Funk und Fernsehen, von daher erklärt sichs eigentlich alles von selbst.

Wir waren halt eben auch mal am neuen ONE-World-Trade-Center (unglaublich wie oft das Gebäude schon abgelichtet worden sein muss ohne das es überhaupt in Verwendung ist), haben das 9/11-Memorial mit zig-tausend anderen Touris bestaunt, uns gefragt, warum man freiwillig in New York lebt (ist nämlich ähnlich stressig wie in New Dehli, wie wir finden), hingen hier mal am Times Square, dort mal im Central Park ab (was die Amis und Natur hier verstehen und als Erholung ausschreiben ist doch etwas gewöhnungsbedürftig), haben in Jahrmarkt-Stimmung einen Spaziergang über die Brooklyn-Bridge machen wollen und sind dann doch nur eher mehr Slalom um andere Touristen rumgelaufen, haben eben mal ne (kostenlose!!!!) Bootsfahrt von Downtown Manhatten nach Staten Island und zurück gemacht und dabei die Freiheitsstatue leider nur bei schlechten Licht abgeknipst ach und sooo viel mehr gesehen… wer mal in New York war, der weiß, wie hier der Hase läuft, wer noch nicht hier war, sollte es unbedingt mal machen! Für eine amerikanischen Stadt ist New York schon einzigartig; allein das man überall und nirgendwo zu Fuß oder mit Bus und Bahn unterwegs ist, vermisst jeden Vergleich in USofA. (Gut, bald sind wir wieder in Schland und ärgern uns über „Sänk juuu vooor dreweling wiss deutsche Bahn“) Vielleicht finden wir nochmal ein paar Monate in unserem nächsten Leben um den Rest am Big Apple zu erkunden…

Gut, in nicht einmal 6 Stunden werden wir hoffentlich warmherzig in Deutschland empfangen; schon echt komisch, sehr komisch finden wir; irgendwie haben wir das Gefühl, dass wir gar nicht sooo lange weg waren, dass die Zeit viiiiel zu schnell vergangen ist und wir einfach mal viel zu wenig Zeit hatten, das zu sehen, was man sehen hätte können. Die Welt ist einfach sooo groß und bietet so viele Möglichkeiten. Ansonsten können wir aber genauso wenig, wie bei der Abreise, unsere Gefühle beschreiben; macht ja auch nicht alle Jahre mal so eine Reise…

Wir sind echt mal sehr gespannt darauf, wie wir den Re-Kulturschock verpacken, freuen uns aber momentan mehr auf Weizenbier, en gescheites Wernecker-Premium-Pils oder einen Doppel-Bock, Schweinebraten mit Klössss, ordentlichen Wurstaufschnitt, richtigen Kässs, die ein oder anderen bekannten Gesichter, Familie, Freunde, Bekannte, Brötchen, Körnerbrötchen, deutsche Sprache, Regen, (ich freu mich sogar auf !Kälte!, überhaupt wo wir waren lief nur die Klimaanlage, soweit es eine gab), jaaa und dann schauen wir mal weiter…

In ein paar Tagen wollten wir noch mal berichten, wie so unsere ersten Eindrücke in Deutschland sind und unsere Jahresreflektion veröffentlichen;

Wir sind jetzt jedenfalls einfach unendlich dankbar und glücklich, auch wenn wir mit gemischten Gefühlen nach Deutschland kommen (wer weiß schon, ob wir das griesgrämmig Gemotze der Deutschen dauerhaft ertragen können Aber EIN Jahr einfach mal nur zu Reisen, einfach mal nur die Kapazitäten gehabt zu haben, andere Kulturen, Länder, Sitten und Menschen kennen zu lernen ist wirklich einfach nur ein Privileg!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

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